Feuerwehrverein Wollerau


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Presse


12. Juni 2006, Höfner Volksblatt
 
- VON MANUELA GILI
 
 Höfner Volksblatt (22.06.2006)

Besser hätte es für die Gastgeber am Samstag beim 11. Schweizerischen Handdruckspritzen-Wettbewerb gar nicht laufen können: blauer Himmel, zufriedene Wettkampfteilnehmer, gut unterhaltene Gäste – und der Schweizer-Meister- Titel.

Ein Pater, der mit einem Bierhumpen Wasser in ein Rohr füllt. Ein Zimmermann aus dem 19. Jahrhundert, der eine Handdruckspritze bedient. Feuerwehrleute mit antiken Uniformen im Biergarten. Ein Bauer, der einen Gummistiefel, eine Hose und ein Seil von weitem in ein Fass wirft. Wer am Samstag durch den Wollerauer Dorfkern schlenderte, sah ein seltenes Spektakel.
Rund 600 Feuerwehrleute aus der Schweiz, Deutschland und Italien beteiligten sich an einem historischen Wettkampf und bescherten den Zuschauern ein einmaliges Volksfest. Auf den Stehtribünen verfolgten mitgereiste Fans wie regionale Besucher gespannt, wie die historisch gekleideten Teams bei den Spritzenbahnen einmarschierten und gemäss den Anweisungen der Kommandanten ihre antiken Pumpen vorbereiteten. Mit Rufen und Klatschen versuchte das Publikum, die Teams zu Höchstleistungen anzutreiben. Am lautesten johlte es um halb zwei, als die Wollerauer vier Minuten lang so viel Wasser so weit wie möglich spritzten. Die Begeisterung der Zuschauer schien die Wollerauer zu beflügeln: Sie holten sich den Titel.
Wobei für die Rangierung auch Kriterien wie Alter und Zustand der Handdruckspritze oder die Uniformierung der Männer sowie der Plauschteil zählten.

Ausserschwyzer Beteiligung
Auch die anderen drei Ausserschwyzer Teams schlugen sich wacker. Der Feuerwehrverein Wangen-Nuolen setzte beim Plauschteil mit 88 Punkten den Tagesrekord. Der Feuerwehrverein Pfäffikon war besonders mutig und liess zur Freude der Zuschauer den Wagen mit der Handdruckspritze von zwei Pferden durch das Festgelände ziehen. Und Newcomer Tuggen platzierte sich trotz Pech im Glücksspiel vor Mannschaften mit mehr Wettkampferfahrung.

24. Mai 2006, Höfner Volksblatt
 
- VON MANUELA GILI
 
 Ausserschwyz, Seite 12 (31.05.2006)
... nämlich nicht in der Leistung. Möglichst viele Liter Wasser in vier Minuten pumpen und dafür sorgen, dass der Wasserstrahl durchgehend eine möglichst grosse Weite erreicht, übt die Mannschaft selten. Die Vorbereitungsstunden nutzen dieWollerauer Feuerwehrleute dafür, um ihr Auftreten und das Ausführen der Befehle zu üben. «Besonders da spielt beimWettbewerb eben die Nervosität der Männer eine Rolle», sagt JeanMarc Oertig,Präsident des Feuerwehrvereins Wollerau. So ist es in der Vergangenheit regelmässig vorgekommen,dass der Kommandant rief: ...